Speyer · Gegründet 1902

Tradition seit 1902 –Leidenschaft für die Kaninchenzucht.

Der Kaninchenzuchtverein P67 Speyer e.V. verbindet seit über einem Jahrhundert erfolgreiche Zucht, Gemeinschaft und die Liebe zum Kaninchen. Besucher sind jederzeit herzlich willkommen.

Über 120 Jahre Vereinsgeschichte
Kaninchen im Detail
Unsere Züchter

Lerne unsere engagierten Züchter und ihre besonderen Kaninchenrassen kennen.

Rhönkaninchen mit schwarz-weißer Zeichnung aus der Zucht von Marko Simicic
Züchter

Marko Simicic

Rhönkaninchen
Rhönkaninchen
Geschichte

Das Fell des Rhönkaninchens ist der Färbung des Birkenstammes nachempfunden. In anderen Ländern sind Rassen dieser Färbung auch als Elsterkaninchen (Magpie) oder Harlekin bekannt.

Gewicht und Körperbau

Das Normalgewicht dieser mittelgroßen Rasse liegt über 2,75 kg bis zu einem Höchstgewicht von 3,25 kg, das Mindestgewicht beträgt 2,25 kg.

Farbe und Fell

Das Fell ist schwarz-weiß getigert wie eine Birkenrinde.

Schwarzgrannen-Kaninchen aus der Zucht von Marko Simicic
Züchter

Marko Simicic

Schwarzgrannen
Schwarzgrannen
Geschichte

Die Rasse entstand bereits 1960, geriet aber in Westdeutschland zunächst in Vergessenheit, während sie sich im Osten zu einer attraktiven Kleinrasse entwickelte. Seit der Wiedervereinigung gehört sie zum Einheitsstandard.

Gewicht und Körperbau

Schwarzgrannen sind eine kleine Kaninchenrasse mit einem Normalgewicht von über 2,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 3,25 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2 kg. Der Körper ist gedrungen und walzenförmig bei mittelhoher Stellung, der Hals tritt nicht in Erscheinung. Die Ohren sind fleischig und zur Körperlänge passend. Die Häsin sollte keine Wamme aufweisen.

Farbe

Die Deckfarbe ist weiß und von möglichst gleichmäßig auftretenden schwarzgespitzten Grannen durchsetzt, Unterfarbe und Bauchfarbe sind reinweiß.

Kleinrex-Kaninchen in luchsfarbig aus der Zucht Schiele
Züchter

Torsten Schiele & Bianca Archut-Schiele

Kleinrex luchsfarbig
Klein-Rexe
Geschichte

Klein-Rexe wurden in den 1980er Jahren in Amerika erzüchtet und sind seit 2017 in Deutschland als Rasse anerkannt.

Gewicht

Klein-Rexe liegen zwischen den Zwerg-Rexen und den mittelgroßen Rexen. Ihr Mindestgewicht beträgt 1,7 kg, das Normalgewicht 2 bis 2,5 kg. Eine ähnliche Größe haben bei den normalhaarigen Rassen die Lothringer.

Fell und Farbe

Die Besonderheit des Rex-Kaninchens ist sein extrem kurzes, maulwurfartiges Fell, das aus senkrecht stehenden, höchstens 2 cm langen Haaren besteht. Anerkannt sind die Farben schwarz, castorfarbig, luxfarbig, dalmatiner schwarz-weiß, dalmatiner dreifarbig und gepardfarbig schwarz-gelb-weiß. Die Dalmatiner-farbige Variante ist der Fellzeichnung der entsprechenden Hunderasse nachempfunden und soll eine aufgelockerte, unregelmäßige Scheckung mit mindestens fünf Punkten pro Körperseite aufweisen.

Kleinsilber-Kaninchen in gelb aus der Zucht von Alexander Maier
Züchter

Alexander Maier

Kleinsilber gelb
Kleinsilber
Geschichte

Die Rasse ist im 17. Jahrhundert als Ergebnis einer Mutation aus wildfarbenen Gehegekaninchen erstmals beobachtet worden. Im Jahre 1820 begannen englische Züchter mit der planmäßigen Reinzucht des Grausilber, 1880 stellten die Engländer den ersten Standard auf. 1892 kamen die ersten Grausilber, 1912 die ersten Gelbsilber nach Deutschland. In den Jahren 1904 und 1906 gründete man die ersten Silberspezialclubs.

Gewicht und Körperbau

Das Normalgewicht dieser kleinen Rasse liegt über 2,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 3,25 kg, während das Minimalgewicht 2 kg beträgt.

Farbe

Der Effekt der Silberung wird hervorgerufen durch Grannenhaare mit weißen Spitzen, die am ganzen Körper gleichmäßig verteilt sind. Die Kleinsilber werden einfarbig geboren. Die Silberung erscheint nach der Abhaarung und ist erst bei Eintritt der Geschlechtsreife voll ausgefärbt. Anerkannt sind die Farbenschläge Gelb, Schwarz, Blau, Braun, Havanna und Hell.

Separator-Kaninchen aus der Zucht von Kurt Kern
Züchter

Kurt Kern

Separator
Separator
Geschichte

Die Besonderheit dieses sandfarbigen Kaninchens ist, dass alle seine Farbgene in rezessiver Form vorliegen, wodurch es sich für Testpaarungen bei Reinerbigkeitsuntersuchungen eignet. Daher stammt auch sein Name, von lateinisch separare = „trennen, spalten". Die Idee zu dieser Rasse stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in den gesamtdeutschen Einheitsstandard wurde sie 1991 aufgenommen.

Gewicht und Körperbau

Der Separator hat, am oberen Ende der kleinen Rassen, ein Normalgewicht von über 3 kg bis zum Höchstgewicht von 3,75 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,25 kg. Der Körper ist gedrungen und walzenförmig, der Kopf ist kurz und breit, die Ohren fleischig und zum gedrungenen Körper passend.

Farbe

Die Deckfarbe ist ein helles, sandfarbenes Gelbbraun mit fehfarbigem Anflug. Die Bauchfarbe spielt ins Bläuliche hinein.

Rotes Neuseeländer-Kaninchen aus der Zucht von Milica Kress
Züchter

Milica Kress

Rote Neuseeländer
Rote Neuseeländer
Geschichte

Trotz ihres Namens ist die Rasse in Amerika entstanden, als kalifornische Farmer kurz nach der Jahrhundertwende mit rötlichgelben Wildkaninchen zu züchten anfingen, die ihnen wegen ihrer Haarfarbe und ihrer Schnellwüchsigkeit aufgefallen waren. Die Tiere wurden seit 1910 durch Einkreuzungen stark verbessert, 1916 sollte die neue Rasse den Namen „American Reds" erhalten. Dank seiner Schnellwüchsigkeit und seines vortrefflichen Fleischansatzes machte es bald von sich reden. In Kalifornien war es das Fleischkaninchen schlechthin geworden und hatte eine eigene Industrie entstehen lassen. Und so konnte es nicht ausbleiben, dass die ersten Tiere noch vor dem Ersten Weltkrieg nach Frankreich und England kamen. In Frankreich aber züchtete man sie mit einem helleren Haarkleid und einem Gewicht von vier bis fünf Kilo; man nannte sie seit 1914 „Fauves (=hirschfarben) de Bourgogne". In England bevorzugte man ein dunkleres, rötlicheres Fell und ein Gewicht von drei bis vier Kilo. Anfang der 20er Jahre übernahm die Schweiz das französische Burgunderkaninchen mit der fahlroten Farbe, Holland um die gleiche Zeit den französischen und den englischen Schlag. Aus England kamen 1930 die ersten Neuseeländer nach Deutschland. 1934 wollte man ihnen den Namen Gelbe Wiener geben, als Rote Neuseeländer wurden sie 1936 in den Standard aufgenommen.

Gewicht und Körperbau

Das Mindestgewicht dieser mittelgroßen Rasse beträgt 3,5 kg, das Normalgewicht liegt bei 4 kg bis zu einem Höchstgewicht von 5 kg. Der Körper ist walzenförmig, leicht gestreckt und vorne wie hinten gleich breit. Der Kopf ist kräftig mit ausgeprägten Backen und breiter Stirn und Schnauzpartie, die Ohren sind fleischig und harmonieren in ihrer Länge mit dem Körper.

Farbe

Die Deckfarbe ist ein intensives, sattes Rot mit gutem Glanz. Die Augen sind braun, die Krallen dunkel.

Deutscher Kleinwidder in wildfarben aus der Zucht von Hans Gottschling
Züchter

Hans Gottschling

Deutsche Kleinwidder wildfarben
Deutsche Kleinwidder
Geschichte

Der Deutsche Kleinwidder ist seit 1973 anerkannt; sein Zuchtziel war eine verkleinerte Ausgabe des Deutschen Widders.

Gewicht und Körperbau

Mit einem Normalgewicht von über 3 kg, einem Mindestgewicht von 2,5 kg und einem Höchstgewicht von 3,5 kg gehört dieser Widder zu den kleinen Rassen. Der Körper ist breit und walzenförmig mit abgerundetem Becken, der Nacken ist kurz und kräftig. Das etwa 3 cm lange Fell wird dicht und griffig gewünscht. Der Kopf soll einen ausgeprägten Widdertypus aufweisen, mit kurzer Schnauze, breiter Stirn, starken Kinnbacken und Ramsnase. Die Ohren des Widders werden als Behang bezeichnet. Sie sollen fleischig und abgerundet sein, bei einer Ideallänge von zusammen 32 – 34 cm, und hängen schlaff zu beiden Seiten des Kopfes herab. In der Kopfmitte bilden sie charakteristische Erhebungen, die als Krone bezeichnet werden.

Farbe

Als Farbenschläge zugelassen sind alle Grauabstufungen, alle einfarbigen Farben einschließlich thüringerfarben, sowie Mantelscheckungen und die Zeichnungen der Schwarzgrannen und Rhön.

Kleinwidder und Hermelin-Kaninchen aus der Zucht Gomolka
Züchter

Franz Gomolka & Lea Gomolka

Kleinwidder / Hermelin
Hermelin
Geschichte

Das Hermelin-Kaninchen ist der Prototyp des Zwergkaninchens schlechthin und erfreut sich seit 1918 in Deutschland einer großen Beliebtheit.

Gewicht und Körperbau

Das Hermelin hat als echte Zwergrasse ein Normalgewicht von 1,1 bis 1,35 kg bei einem Mindestgewicht von 1 kg und einem Maximalgewicht von 1,5 kg. Auffällig sind der kleine, gedrungene Körper, die platte Schnauzpartie und die sehr kurzen Ohren mit einer Ideallänge von 4,5 bis 6 cm bei einer Höchstlänge von 7 cm.

Farbe

Anerkannt sind die Farbenschläge Weiß Rotauge und Weiß Blauauge.

Kleinsilber-Kaninchen in schwarz aus der Zucht von Simon Gomolka
Züchter

Simon Gomolka

Kleinsilber Schwarz
Kleinsilber
Geschichte

Die Rasse ist im 17. Jahrhundert als Ergebnis einer Mutation aus wildfarbenen Gehegekaninchen erstmals beobachtet worden. Im Jahre 1820 begannen englische Züchter mit der planmäßigen Reinzucht des Grausilber, 1880 stellten die Engländer den ersten Standard auf. 1892 kamen die ersten Grausilber, 1912 die ersten Gelbsilber nach Deutschland. In den Jahren 1904 und 1906 gründete man die ersten Silberspezialclubs.

Gewicht und Körperbau

Das Normalgewicht dieser kleinen Rasse liegt über 2,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 3,25 kg, während das Minimalgewicht 2 kg beträgt.

Farbe

Der Effekt der Silberung wird hervorgerufen durch Grannenhaare mit weißen Spitzen, die am ganzen Körper gleichmäßig verteilt sind. Die Kleinsilber werden einfarbig geboren. Die Silberung erscheint nach der Abhaarung und ist erst bei Eintritt der Geschlechtsreife voll ausgefärbt. Anerkannt sind die Farbenschläge Gelb, Schwarz, Blau, Braun, Havanna und Hell.

Kleinsilber-Kaninchen in schwarz aus der Zucht von Reinhold Gomolka
Züchter

Reinhold Gomolka

Kleinsilber Schwarz
Kleinsilber
Geschichte

Die Rasse ist im 17. Jahrhundert als Ergebnis einer Mutation aus wildfarbenen Gehegekaninchen erstmals beobachtet worden. Im Jahre 1820 begannen englische Züchter mit der planmäßigen Reinzucht des Grausilber, 1880 stellten die Engländer den ersten Standard auf. 1892 kamen die ersten Grausilber, 1912 die ersten Gelbsilber nach Deutschland. In den Jahren 1904 und 1906 gründete man die ersten Silberspezialclubs.

Gewicht und Körperbau

Das Normalgewicht dieser kleinen Rasse liegt über 2,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 3,25 kg, während das Minimalgewicht 2 kg beträgt.

Farbe

Der Effekt der Silberung wird hervorgerufen durch Grannenhaare mit weißen Spitzen, die am ganzen Körper gleichmäßig verteilt sind. Die Kleinsilber werden einfarbig geboren. Die Silberung erscheint nach der Abhaarung und ist erst bei Eintritt der Geschlechtsreife voll ausgefärbt. Anerkannt sind die Farbenschläge Gelb, Schwarz, Blau, Braun, Havanna und Hell.

Vorstand

Unser Vorstand

Gemeinsam engagieren wir uns für unseren Verein und die Kaninchenzucht.

1. Vorstand

Torsten Schiele

2. Vorstand

Marko Simicic

Kassierer

Kurt Kern

Zuchtbuchführer

Alexander Maier

Schriftführerin

Bianca Archut-Schiele

Revisoren

Bianca Archut-Schiele & Alexander Maier

Ausstellungsleitung

Reinhold Gomolka & Simon Gomolka

Wissenswertes

Wissenswertes über unseren Verein

Die häufigsten Fragen – kompakt beantwortet. Für alles Weitere sind wir jederzeit per E-Mail für dich erreichbar.

Frag uns direkt

Der Verein befindet sich genau hinter dem Autohaus Bellemann GmbH an der Tullastraße. Das Vereinsgelände liegt im Schwarzer Weg, einem verkehrsberuhigten Bereich. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem die Sammelcontainer für Glas.

Der Kaninchenzuchtverein P67 Speyer e.V. wurde 1902 gegründet und blickt damit auf über ein Jahrhundert erfolgreicher Vereinsgeschichte zurück.

Wer Interesse an der Kaninchenzucht oder am Vereinsleben hat, ist jederzeit herzlich eingeladen, uns kennenzulernen. Sprich einfach ein Vorstandsmitglied an oder schreib uns eine E-Mail – wir freuen uns über neue Gesichter jeden Alters.

Unsere Züchter widmen sich einer vielfältigen Auswahl anerkannter Rassen – von Rhönkaninchen und Schwarzgrannen über Kleinrex, Kleinsilber, Rote Neuseeländer bis zu Deutschen Kleinwiddern und Hermelin.

Ja. Regelmäßig zeigen wir unsere Tiere auf Vereins- und Kreisschauen. Besucher sind ausdrücklich willkommen – die Termine kommunizieren wir rechtzeitig.

Wir verbinden traditionsreiche Vereinsarbeit mit einer familiären, offenen Atmosphäre. Bei uns steht die Freude an gesunden, gut gepflegten Tieren und das Miteinander im Mittelpunkt.

Termine

Unsere nächsten Veranstaltungen

Besuche unsere kommenden Ausstellungen und erlebe die Vielfalt der Kaninchenzucht hautnah. Wir freuen uns darauf, dich bei unseren Veranstaltungen persönlich willkommen zu heißen.

19
Sep 2026
Veranstaltung

Jungtierschau

19.09.2026
14
Nov 2026
Veranstaltung

Alttierschau

14.11.2026
Kontakt

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Ob Besucher, zukünftiger Züchter oder einfach Kaninchenliebhaber – wir freuen uns jederzeit über neue Gesichter. Schau gerne bei einer unserer Veranstaltungen vorbei oder kontaktiere uns direkt.

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Kzv-p67-speyer@outlook.de

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